tja…ähmm…

April 14, 2008 at 22:16 (experimental, live) (, , )

…’tupolev‘…wirklich sehr intressante ansätze…aber…wirklich sehr schwer aufbereitet…das kunstwerk besteht aus schlagzeug, keyboard (warum sind die eigentlich immer so dick und groß), e-bass bzw. cello und macbook mit anhängsel…bass bzw. cello wurden je nach track variiert…warum macbook…frag ich mich jetzt noch…bis auf ein paar geräusche und ein sample (höchstwahrscheinlich) vom prater, war da nicht viel…bei der zugabe schwingte der herr am computer noch lässig einen plastikschlauch mit mikro…aber trotz jedem respekts…keine ahnung warum der aufwand…der schlagzeuger konnte sich nicht richtig entscheiden, ob er jetzt wirklich das rhytmus-zepter an sich reißen sollte oder doch eher in ein jazz-schlagzeug verliebt ist…der klavier/keyboard part war zwar meist ziemlich ausgefinkelt, aber auf die dauer doch eher anstrengend…bass/cello war zwar auf den ersten blick auch eher unauffällig, aber verhindertete doch, dass das ganze ‘drucheinander’ auseinanderbricht…vocals waren bis auf eine kurze passage fehlanzeige, wobei dieser kurze ausschnitt für mich ziemlich vielversprechend klang…der ein oder andere kurze minimalistische vocals part wäre meiner meinung nach ziemlich angebracht und würde das ganze etwas auflockern bzw. kompletieren…das (vielleicht als dieses zu bezeichnende) highlight des ca. 45min gig, war das holzbrett inklusive nägel inklusive nine inch nail inklusive (hat sich so angehört) gitarrenseite inklusive lötgitter…klang intressant…könnte man mehr draus machen…ist wahrscheinlich mehr gag (für leute wie mich)…
unterm strich (auch wenn meine kritik nicht drauf schließen lässt) doch empfehlenswert, aber man muss sich das ganze experimentelle set sehr hart erkämpfen.
und tut mir leid liebe ‘port royal‘…für euch hatte ich wirklich keine energie mehr, als ich sah, dass die umbaupause doch eher länger dauern würde…vielleicht wärt ihr, die helden meines tages gewesen…so bleibt leider nur eine lauwarme sehnsucht…

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